Massamassa

eine sehr alte Gratisanleitung aus den Iles Aux Perles Zeiten. Die passenden Holzinnenperlen hatte ich schon seit drölf Jahren, aber 10er Zylinderperlen, die wollte ich gar nicht haben. Jetzt habe ich in drei Farbstellungen alles passende zusammengesucht und dann die einzelnen Perlen gefädelt, das ging auch fix. 

Die Massas sind auf einem Geflecht aufgefädelt , das eigentlich aus der Tontechnik kommt und Kabel zusammenhält. Ist schon schön, wenn man einen kennt, der einen kennt, der wiederum einen kennt...nicht wahr.

Für schmal am Hals haben die Holzperlen nicht gereicht, es gibt die auch nicht mehr. Mit jeder anderen Montage habe ich mir schwergetan, das sah immer spießig aus, so BB, Zwischenteil, BB, Zwischenteil usw. Jetzt rollen alle Massa ein wenig frei auf dem Geflecht rum und zur optischen Überbrückung habe ich noch ein paar alte Facetten in Rauchgrau gefädelt und das Ganze mit einem Federring montiert. Sie ist ein wenig länger als üblich, liegt aber am Hals ganz prima.

Octokuss

nachdem in letzter Zeit alles andere dran war, nur kein perlen, habe ich heute morgen mal zwei Ufos montiert.Zuerst diese Octaeder Perlen, insgesamt mit immerhin 120 6mm Bicone. In einem ziemlich lebensbejahenden Türkis. Das war so grell, ich dachte erst, das wird nie was. Aber ich konnte es abmildern. Eine schöne, klassische, unterhaltsame Kette.

 

 

Jugendsünden

die ist mir die Tage in die Hände gefallen, meine allererste Kugelkette.

Keine Ahnung von gar nix, Anleitungen gab es nicht, weder gehäkelt noch sonstwie, japanische Perlen kannte ich noch nicht, und innen drin stecken Wattekugeln aus dem Bastelladen.

Ich hab damals schon ein, zwei Jahre meine ersten Ketten gehäkelt und auch gefädelt, aber Kugeln, die waren ein Mysterium. Und so sieht sie aus, schon satte 12 Jahre alt. 

die Orbit

Erlkönig

Wiesengrund, Flussaue im Morgennebel, alles Grau in Grau ... Das war die Idee. Und das ist dabei rausgekommen. Mein Jahresprojekt 2015, Thema GRAU.

Eine Netzbasis, darauf verschiedenste Rivolifassungen, teilweise noch aus Illes aux perles Zeiten. In kittgrau, braungrau, blaugrau, grüngrau, graugrau usw. Die habe ich in einem Farbverlauf auf das Netz genäht und dann nach der Idee von Rachel Nelson Smith mit Netz belegt. Und das Netz hat auch jeweils drei Farben, kittgrau, braungrau, graugrau.............. 

Nur die oberste Lage, das ist überall das gleiche Grau. 

Und das Schloss ist ein Schiebeschloss aus Sterling, das kaschiert wird von einer flachen Rivolifassung, und damit das nicht aufgeht bei dem Gewicht ( 263 Gramm), ist es nochmal mit einem kleinen Magneten gesichert.

Ich find sie genau so, wie ich sie mir vorgestellt hatte, auch wenn sie jetzt ein dreiviertel Jahr rumlag und auf mich wartete.

Astra in the Opera

letztens sass ich so da und dachte, mach doch mal "alte Anleitungen ", Hera, Astra, die ganzen netten Beaded Beads von vor 6, 8 Jahren. Also fing ich an mit einem Schwung Astras in grauen Tönen. Sah gut aus und sollte dann ne Kugelkette werden mit ähnlichen Mustern.

Da ich aber Veronika neulich nochmal die Opera erklärt hatte, die von Jennifer Airs, fiel mir ein, könnte ich ja nochmal fädeln, ist ja nun schon wieder fünf Jahren her, die letzten...

Aber eine normale Opera war zu dick und zu starr, deshalb hab ich sie auf Mini runtergerechnet und sie gefiel mir erstaunlich gut. Und der Herringbone der Kette passt super zum Square der Perlen. Und weil soviel Grau in Reihe etwas mechanisch wirkte, hab ich beim auffädeln noch mintfarbene Donuts dazwischengepackt, wegen der Leichtigkeit und so.

 

A walk in the park

so kommt mir diese Kette vor. Wie bei einem Spaziergang im Hyde Park mit offenen Augen findet man in dieser Kette immer wieder was Neues, egal, um welche Ecke man grad kommt.

Angefangen beim diesjährigen Perlentreffen in Willebadessen, inspiriert vom neuen Buch von Beth Stone. Drei Stränge, zwei davon in Herringbone und einer in Peyote, die Aufhängungen sind jeweils in RAW. Und dann alles rein, was da war.

Sie ist so geworden, wie ich sie mir vorgestellt habe, mit 165 Gramm vielleicht ein wenig leichter als erwartet aber man kann sie sich schon mal ein Viertelstündchen anschauen.

Gotham

Die Lampworks besitze ich seit gut 6 Jahren. Und Herringbone ist meine liebste Technik, deshalb also dieser Versuch. Beim Fädeln musste ich immer an eine nächtliche Skyline denken, so gegen 4 Uhr im Herbst, wenn nur noch wenige Fenster erleuchtet sind.

 es gab zu den Lampworks noch ein Herz, das passte da nicht so in die Reihe. Die Kette ist an sich endlos zum über den Kopf ziehen, aber mit dem Herz kann ich es auf Collierlänge zusammenziehen, doppelt.

Lilac

So Flieder sollte es eigentlich gar nicht werden.

Letzen Sommer hab ich von meiner Freundin ein paar Achatperlen geschenkt bekommen, danke Tini...

Mir war schnell klar, was daraus werden sollte, also begann die Suche nach passenden Perlen. Bei Etsy hab ich mir von einer Polymer Clay Künstlerin ein paar Hohlkugeln machen lassen, dann hatte ich noch alte  gestreifte CzechRocailles mit tollem Glanz. Gefädelt allerdings sahen die nicht so doll aus, es wurde immer krumpelig, also hab ich fix ein paar Kugeln gehäkelt.

Und wieder eine Kette fertig.

Kongblau

wieder eine Gelegenheit mehr, meine wunderschönen Grau-blauen Vintage Czechsteine zu verarbeiten. Ich lieb die ja sehr und zusammen mit meinem LieblingsGoldbraunton ein Traumstück. Ursprünglich als lange Kette gedacht hab ich sie jetzt mit Verlängerungskette gefädelt, sodass Sie entweder als 50cm Kette zu tragen ist , wie auf der Büste, oder eben laaaang baumelnd. Die Kette hab ich passend zur Kugel nach alten Silberkettenmustern als Vorlage gefädelt.

 

Candynet

ein hübsches ausgetüfteltes Kettenmuster mit Glasnuggets in Turmalinfarben. Und zwar allen möglichen.